Mittwoch, 8. Mai 2013

Offener Gesprächselternabend...


...zum Thema: Eine gute Mutter, ein guter Vater - was ist das?
Dienstag, 14. Mai 2013
20.00 Uhr

Waldorfhaus e.V. Familienzentrum / Kindertagesstätte
Schluchtstr. 19
42285 Wuppertal

um Anmeldung wird gebeten unter:
Telefon: 0202-80169



Donnerstag, 11. April 2013

Der kleine Unterschied...

Seit einiger Zeit geistert eine "neue" Theorie durch den Pädagogenwald:
Du sollst nicht loben!
Lob / Belohnung, heißt es hier, ist genau so schlimm wie Strafe. (Aha!?)
Der Belohnende stellt sich über den, der die Belohnung empfängt, erniedrigt also das Kind, in dem er zeigt, das er der Jenige ist, von dem das Kind (psychisch) abhängig ist. (Oh wei!)
Das Kind wird süchtig nach Lob und Belohnung gemacht und damit unfrei in seinen Entscheidungen und seiner Entwicklung, der Grundstein für andere Süchte wird gelegt (Ach du Sch...!)
So weit so gut (oder eben nicht!)
Nun bemerke ich aber bei Eltern, die sich diese Theorie (mit Recht!) zu Herzen nehmen die Tendenz, in Ermangelung einer Alternative statt Lob und Belohnung, "Nichts" zu Verteilen.
Doch jedes Kind, jeder Mensch sehnt sich nach Anerkennung und nach dem Gefühl, dass  das was er tut, etwas Nützliches, etwas Gutes ist. Wie groß ist die Enttäuschung, wenn das Vollbrachte keine Wertschätzung erfährt.
Was also tun?
Bei (auch spielerischen) Tätigkeiten die auf  das soziale Miteinander zielen, wie: Jona bringt den Joghurtbecher zum Mülleimer, Tara wischt mit dem Lappen auf dem Tisch herum, Enni hebt auf dem Wickeltisch das Beinchen an, damit Mama die Hose leichter anziehen kann; sprich: die Kinder tun mit, um zu helfen, ist das Zauberwort des Moments DANKE!
Es gibt keine größere Anerkennung für unsere Tätigkeit als ein echtes, wahres und von Herzen kommendes DANKE.
"Danke, Jona, dass du Joghurtbecher weggebracht hast."
"Danke, Tara, du hilft mir sehr im Haushalt."
"Danke, kleine Maus, so geht das Anziehen viel besser."
Stellen sie sich vor, Sie haben für Ihren Chef eine wichtige Aufgabe erledigt...
Welche Anerkennung finden Sie wohltuender:
"Mensch Müllerchen, das haben sie ja toll gemacht! Das ist ja super geworden! Ja, sie sind ja die Größte!"
oder
"Danke, Frau Müller. Sie haben mir wirklich geholfen."

...und bei Bildern, Bauwerken, Erschaffungen die uns täglich von Kindern stolz präsentiert werden?
Ein echtes Interesse, eine Aussage wie "Mir gefallen die Farben gut!" oder "Erzähl mir mal was du alles aufgebaut hast.", "Oh danke, Hannes, dass hängen wir in den Flur an unsere Bilderwand, ja?"

In beiden Fällen: echte Freude, echtes Interesse ist für ein Kind die schönste Bestätigung.

Und, Wie beim Streiten, so beim Danken: in "Ich-Botschaften" sprechen. D.h. "Ich finde die Farben schön.", "Ich freue mich über deine Hilfe."

Und wenn es einem dann doch mal rausrutscht: "Ach, das hast du aber schön gemacht! Das ist ja gaaaanz toll geworden!"

Na und?

Nichts ist wichtiger für Kinder als autentische Eltern! Nichts schlimmer als verkopfte, verkrampft Ichmussjetztimmerallesrichtigmacher ;O)

Montag, 18. Februar 2013

Überraschung!

Ihr Lieben!
Wie viele von Euch wissen, bin ich z. Z. familiär sehr eingespannt. So sehr, dass ich in den letzten Wochen keine Zeit gefunden habe, etwas neues zu veröffentlichen. Um so erstauter war ich heute, in meiner Statistik zu sehen, wie viele von Euch täglich diesen Blog öffnen.
Das ist unglaublich!
Das freut mich riesig!
Daher werde ich mich nun nach Kräften bemühen, wenigstens dann und wann wieder ein Bildchen oder einen Text einzustellen und hoffe Euch damit eine kleine Freude zu machen.
Bedanken möchte ich mich auch auf diesem Wege für all die vielen Mail-Zuschriften mit lieben Worten und guten Wünschen, die mich immer wieder erreichen. Das es so viele liebe Menschen da draußen gibt, ist ein schönes Gefühl und stärkt mich sehr!

Sobald ich etwas im Zwergenstübchen anbiete (geplant ist ein Filzabend im Frühjahr und ein Miniflohmarkt im Sommer), werde ich es Euch hier wissen lassen.
Alle, von denen ich die E-Mail-Adresse habe, bekommen eine "persönliche" Einladung.

E-Mail-Adressen könnt Ihr mir immer gerne schicken unter:  elternberatung-solingen@t-online.de

Auch Termine für die Elternberatung können wir gerne weiterhin per E-Mail vereinbaren.

Dienstag, 8. Januar 2013

Kindheit I



Vor vielen Geburtstagen
als unsere Eltern
den Engeln erlaubten
in unsern Kinderbetten zu schlafen –
ja meine Lieben
da ging es uns gut

Rose Ausländer

Foto: Lillemor / Michéle Brunnmeier

Mittwoch, 2. Januar 2013

Wahrscheinlich überschätzen wir völlig die kognitiven Fähigkeiten, die wir meinen später im Leben zu brauchen. Vielleicht kommt es viel mehr darauf an im Kindergarten zuerst zu lernen sich selbst zu entdecken, seinen eigenen Körper kennen zu lernen, die Fähigkeit zu erlernen wie man Beziehungen zu anderen Kindern reguliert, zu lernen sich in andere Menschen hinein versetzen_Prof. Dr. Gerald Hüther