Donnerstag, 30. Oktober 2014
Montag, 27. Oktober 2014
Schlechtelaunenieselregenmedizin
Heute hat sich das Herbstwetter noch mal von seiner besten Seite gezeigt und mit Sonnenschein das Herbstlaub leuchten lassen.
Doch was uns demnächst bevorsteht, weiß ein jeder:
Graukalter Nieselregen schlägt bei groß und klein aufs Gemüt!
Raus an die frische Luft muss man trotzdem, das ist ja klar. Aber was macht man wenn man ins Haus kommt. Feucht und kalt und übellaunig?
"Also", meinte kürzlich eine liebe Freundin, "wenn meine Kinder bei Schmuddelwetter schlechte Laune hatten, dann haben wir gemeinsam einen großen Topf Schokoladenpuddig gekocht!"
Wunderbare Idee! (danke, liebe Martina!)
Schmuddelpudding!
Was gibt es tröstenderes, als einen warmen, duftenden, samtigen Schokopudding?
Und da das ja was besonderes ist, das man nicht jeden Tag bekommt, gucken wir auch mal großzügig über Zucker- und Kaloriengehalt weg und geben uns ganz dem Genießen hin.
Natürlich tut es auch ein Pudding aus der Tüte (so lange er selbst gekocht wird), aber hier habe ich mal ein Rezept für Euch, das genau so schnell geht und dem Ihr mit ein bisschen Zimt, Schokoflocken, Mandelsplittern, oder, oder, Eure ganz persönliche Note geben könnt:
Zutaten:
2 Esslöffel Maisstärke (Speisestärke)
1 Esslöffel Kakaopulver
2 Esslöffel Zucker
1/2 Liter Milch
Kakao, Maisstärke und Zucker vermengen. Mit 1/2 Tasse kalter Milch anrühren. Restliche Milch zum Kochen bringen; Masse einrühren, unter rühren kurz aufkochen lassen, in eine Schüssel oder Schälchen umfüllen.
Mit geschlagener Sahne genießen.
Oder Eischnee unterziehen.
Leckerlaune!
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Wir basteln ein Kofferpuppenspiel
Tagesmutterfortbildungskurs am Samstag, 25. Oktober 2014, Freies Bildungswerk Rheinland / Köln
Für unser Kofferpuppenspiel benötigen wir folgende Dinge:
1 Koffer, Mindestmaß 40 x 30cm, besser größer (Beispiele siehe unten)
1 steife Pappe (so groß wie die Koffergrundfläche)
grüner oder brauner Stoff für den Boden, blauer Stoff für den Deckel, jeweils ca. 20cm mehr Kantenlänge als das Koffermaß
1 schönes großes Tuch aus zartem Stoff, um das Puppenspiel vor Beginn und zum Schluss abzudecken
wer hat:
1 Heißklebepistole + Patronen
1 Tacker + Munition
Zum Ausschmücken z. B. :
Stoffrest in Naturfarben (grün, beige, braun, grau, blau)
Ästchen und Zweige
Schneckenhäuschen
Steine
Tiere und Figuren aus Filz oder Holz (z. B. Ostheimer, Buntspechte, Holztiger...)
Zäune, Häuschen o.ä. aus Holz
Bauklötze, Naturfarben
Pappe
Wasserfarben
Für die Puppen:
Filzwollen (Märchenwolle), Filznadeln und Schwamm
Beispiele für geeignete Koffer:
Donnerstag, 11. September 2014
Mann, hatte ich es gut!
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, fällt mir als erstes "Garten" ein.
Wir sind sehr viel umgezogen und haben unter verschiedensten Bedingungen gelebt, aber ein Garten war fast immer dabei.
Und ich habe draußen gespielt. Auch in den Jahren ohne Garten. Sobald das Wetter es zuließ, hieß es für mich: Ab an die frische Luft!
Es wurden Buden gebaut, Grashüpfer gefangen, mit Kätzchen gekuschelt, Hühnerküken gefüttert, Schäfer mit ihren durchziehenden Schafherden beobachtet, in Bächen geplanscht (im März gerne auf Socken, damit die Gummistiefel nicht von innen nass wurden), Blindschleichen und Schnecken in Hosentaschen transportiert (bei deren Seelchen möchte ich mich heute ganz herzlich entschuldigen)...
Ins Haus kam ich nur zum Essen und zum Schlafen.
Als ich ca. 4 Jahre alt war, war mein Aktionsradius ca. 500m ums Haus. Garten, Straße, Haus meiner Freunde, Scheune und Tante Emma Laden eingeschlossen.
Es gab einen Pool (gehörte den Vermietern), eine Ausfallstraße, eine Sickergrube (normalerweise mit Steinplatte versiegelt) und ein angrenzendes Feld. Diese Dinge und der Gartenteil der Vermieter waren tabu. Alles andere durfte ich frei und alleine begehen.
Ich habe auf der Wiese ein Loch gegraben, weil ich unbedingt mal China sehen wollte (das für mich direkt auf der anderen Seite der Erdkugel liegen musste... also brauchte man nur tüchtig zu graben).
Meinen Mittagsschlaf habe ich auf dem Sofa gehalten - nie ohne mein (echtes!) Meerschweinchen Pipo, dass mir seinen Namen übrigens höchstpersönlich ins Ohr geflüstert hat.
Ich wollte nie essen - obwohl meine Mutter mir nur Speisen vorgesetzt hat, die ich hätte mögen müssen und war spindeldürr.
Ich habe keinen Kindergarten besucht.
Mit meiner Mutter habe ich im Spätsommer Brombeeren gesucht. Manchmal sind wir im Sommer ins Schwimmbad gegangen. Bei schlechtem Wetter hat sie mit mir gemalt, mir gezeigt wie ich die Puppenkleider waschen kann, etwas gebastelt oder mal ein Memory-Spiel gelegt. Aber meist hat sie ihre Arbeit getan und ich die meine: Spielen eben.
Ich hatte es gut!
Die Kinder, die ich heute betreue, haben es auch gut - ohne Frage.
Sie besuchen einen wunderschönen Kindergarten mit herrlichem Außengelände, schönen, sinnvollen Spielzeugen und haben liebe, verständnisvolle Erziehrinnen.
Trotzdem sehe, wie viel eingeschränkter sie heute leben müssen, an wie viele Gegebenheiten sie sich anpassen müssen, mit wie vielen Menschen sie kooperieren müssen. Und es fällt mir leicht, einem kleinen Wüterich zu verzeihen, der mir, in seiner Not sich einfach nicht verständlich machen zu können, die Ostheimer-Kuh an den Kopf wirft.
Oder der kleinen Madame, die mir triumphierend all montags erklärt: "Das esse ich nicht!" (Milchreis mit Zimtzucker) um sich dann freitags genüsslich eine ganze Schüssel davon einzuverleiben, wenn sie in der anderen Gruppe isst.
Ich kann verstehen, wenn Kinder "über die Stränge schlagen", damit sie die ungeteilte Aufmerksamkeit haben und auch, dass es sie frustriert, wenn sie einfach nicht machen können, was sie sich an "Arbeit" für diesen Tag vorgenommen haben.
Wir Erwachsenen haben Termine, Vorgaben, Zeitdruck, Hygieneregeln.
Wir müssen einkaufen, putzen, arbeiten.
Wir müssen es unseren Partnern, Freunden, Familie, Nachbarn rechtmachen.
Wir haben eigene Bedürfnisse, die schon immer viel zu kurz kommen.
Unsere Gesellschafft ist nicht geschaffen für Kinderherzen und Kindersinn.
Haben wir wenigstens ein wenig Verständniss, wenn ihnen unsere Art zu leben, nicht gefällt.
Freitag, 29. August 2014
Mitgefühl
Mitgefühl
ich fühle mit
ich kann mir vorstellen, wie ein anderer sich in einer Situation fühlt
mit Gefühl
http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/arno-gruen-ueber-den-verlust-des-mitgefuehls
Kinder brauchen unsere Empathie mehr als alles andere. Sie sind unseren Bedürfnissen sonst schutzlos ausgeliefert. Ihre Bedürfnisse können nicht erkannt und berücksichtig werden, wenn wir nicht fähig sind, nachzufühlen und mitzufühlen.
Erfahren Kinder keine Empathie, können sie auch selbst kein Mitgefühl erlernen. Nur wer ein empathisches Vorbild hat, kann liebe- und rücksichtsvoll mit seinen Mitmenschen, mit Tieren, mit der Natur umgehen.
Samstag, 23. August 2014
Auf geht's!
Zeit zu berichten, was es neues aus dem Zwergenstübchen gibt:
Das Zwergenstübchen bietet ab sofort keine Spiel- und Krabbelgruppen mehr an.
Leider schaffe ich das zeitlich gar nicht mehr, denn ich arbeite nun in einem Waldorfkindergarten (ein bisschen was habe ich davon ja schon erzählt) und unterstütze dort eine ganz liebe Kollegin bei der Betreuung der u3-Kinder. Das ich diese schöne Aufgabe übernehmen durfte, freut mich riesig und die Arbeit bereitet mir große Freud und gerne werde ich Euch an meinen Erfahrungen dann und wann auch teilhaben lassen.
So werdet Ihr auf dieser Seite weiterhin Ideen und Tipps, Rezepte, Lieder, Fingerspiele, Bastelanregungen und den ein oder anderen Gedanken zur Erziehung finden.
In den Räumen des Zwergenstübchens biete ich weiterhin die individuelle Elternberatung und Schreibabyhilfe nach Terminabsprache an. Außerdem auf Wunsch auch Haus- bzw. Umfeldbesuche.
Auch wird es demnächst wieder Bastel- bzw. Filzabende und den ein oder anderen Themenelternabend geben.
Ich freue mich immer über (konstruktive) Kritik und Anregungen, Meinungen und Themenwünsche!
Abschließend möchte ich Euch heute dieses interessante Video zeigen:
https://www.facebook.com/photo.php?v=731655060203437
Mittwoch, 28. Mai 2014
Erdbeermarmelade
Gestern habe ich beim Wichteltreffen von einem jungen Herrn (2 Jahre) ein ganz feines Geschenk bekommen:
Ein Glas herrlich duftender, selbstgemachter Erdbeermarmelade!
Wie wunderbar hat da unser gemeinsames Frühstück geschmeckt!
Danke lieber T. und liebe Mama A.!
So eine feine Erdbeermarmeldade ist ganz einfach gemacht und der (geringe) Aufwand lohnt sich auch für kleine Mengen, denn es ist eine wunderbar sinnliche Beschäftigung für Eltern und Kinder, die mit sofortigem Genuss belohnt wird:
Man braucht:
1 ausreichend großen Topf
einen großen Rührlöffel
Marmeldengefäße (wenn man nur eine kleine Menge macht, reicht eine saubere, kleine Schüssel oder eine große Bechertasse. Wenn es etwas mehr sein darf, eignen sich , sehr sauber gespülte und mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser)
Als Zutaten:
1kg Erdbeeren
500g Gelierzucker 2:1
Die Erdbeeren waschen, abtrocknen, die grünen Stilansätze entfernen und vierteln.
In den Kochtopf geben, gut mit dem Gelierzucker vermischen und auf dem Herd und sehr häufigem Rühren erhitzen. Ca. 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die kochenden Erdbeeren in saubere Gefäße geben, sofort verschrauben - fertig.
Ein Glas herrlich duftender, selbstgemachter Erdbeermarmelade!
Wie wunderbar hat da unser gemeinsames Frühstück geschmeckt!
Danke lieber T. und liebe Mama A.!
So eine feine Erdbeermarmeldade ist ganz einfach gemacht und der (geringe) Aufwand lohnt sich auch für kleine Mengen, denn es ist eine wunderbar sinnliche Beschäftigung für Eltern und Kinder, die mit sofortigem Genuss belohnt wird:
Man braucht:
1 ausreichend großen Topf
einen großen Rührlöffel
Marmeldengefäße (wenn man nur eine kleine Menge macht, reicht eine saubere, kleine Schüssel oder eine große Bechertasse. Wenn es etwas mehr sein darf, eignen sich , sehr sauber gespülte und mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser)
Als Zutaten:
1kg Erdbeeren
500g Gelierzucker 2:1
Die Erdbeeren waschen, abtrocknen, die grünen Stilansätze entfernen und vierteln.
In den Kochtopf geben, gut mit dem Gelierzucker vermischen und auf dem Herd und sehr häufigem Rühren erhitzen. Ca. 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die kochenden Erdbeeren in saubere Gefäße geben, sofort verschrauben - fertig.
Erdbeerlein am heißen Hang, sonnenrotes Tröpfchen, kommt ein Gnom den Weg entlang mit dem Henkeltöpfchen. Erdbeerlein so süß und rot reift zur rechten Stunde; grade recht zum Mittagsbrot, für die Gnomenrunde!
Aus: "Nachts am Berge, tanzen Zwerge" von Mrianne Graaff
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